Einträge tagged ‘Spring Street

08
Jul
08

Boozed! – Die Party

Nur rund eine Woche nachdem ich in die Spring Street eingezogen bin, gabs auch schon die erste absolute Pflichtveranstaltung: Boozed!, die Party aus folgendem Anlass:

  • Gründung unseres Zwergstaates Booze Country
  • Release von und Videoshoot zu unserer eigenen Nationalhymne „Dim That Shit!“
  • Verabschiedung von Robert, der sich aber kurz vor der Party dann doch noch entschied ein paar Monate laenger zu bleiben

Die Planung als „generalstabsmaessig“ zu bezeichnen wäre noch stark untertrieben. Eigene Flyer, eigene T-Shirts, eigene Sticker, ein DJ, Beamer, eine mobile Cocktailbar, … In der letzten Woche vor der Party wurden fast jeden Abend Meetings (sprich BBQ) abgehalten.

Das Boozed Country - Wappen

Das Boozed Country - Wappen

Da wir fuer die Mengen an Getraenken, die wir besorgt hatten locker noch zwei Kuehlschraenke haetten kaufen muessen wurde die Badewanne kurzerhand umfunktioniert und mit kaltem Wasser, Bierflaschen und ca. 60 Kilo Eis befuellt (ein goettlicher Anblick). Wie sich herausstellte lagen wir mit unserer optimistischen Schaetzung von rund 80 Gaesten ziemlich gut und so waren wir zeitweise schon kurz davor die Eingangstuer zu verriegeln weil es einfach zu voll war. Vor allem Booze Country selber, unser Balkon machte uns einige Sorgen, da er anstatt der eigentlich angedachten 20 Personen die meiste Zeit das Doppelte tragen musste. Seit der Party weist er eine leichte Neigung auf, da er im Laufe der Nacht auf der einen Seite um etwa 5 Zentimeter abgesackt ist.

Boozed!-Crew

Boozed!-Crew

Ab 2 Uhr morgens uebernahmen Rob und ich die Rolle der Tuersteher und achteten drauf, dass die Leute nicht komplett komatoes auf der Strasse rumlagen, da dass mit hoechster Wahrscheinlichkeit die Cops auf den Plan und das Ende der Party bedeutet haette. Ach ja, die Cops… Da wir von Anfang wussten dass es laut wird gingen wir davon aus , dass sie etwa um halb 2 das erste Mal bei uns auftauchen und uns verwarnen und irgendwann zwischen 3 und 4 dann wiederkommen um den Stecker zu ziehen, weil es kein Stueck leiser geworden ist. So weit also der Plan. An mangelnder Ruhestoerung hat es definitiv nicht gelegen, jedenfalls fuhr eine Streife ab Mitternacht etwa alle 20 Minuten langsam am Haus vorbei (wobei Rob und ich uns jedesmal sicher waren: ‘OK, that’s it!’, machte aber keinerlei Anstalten anzuhalten und dem Treiben ein Ende zu setzen. So verliessen dann gegen halb 7, zwei Stunden nach Sonnenaufgang die letzten Gaeste das Haus (oder was davon uebrig war) und ich musste nur noch das AuPair aus meinem Bett schmeissen (sry Silvia, aber ich war echt kaputt und das Bett zu klein fuer zwei, ausserdem hast du vorher schon zwei Stunden drin geschlafen) so dass ich endlich schlafen konnte.

And now… The Incredible „Dim That Shit!“ -Partyvideo:

08
Jul
08

Das Haus mit der roten Tür

…steht mitten in Princeton, nur rund 50 Meter vom Uni-Campus entfernt und ist seit Anfang Juni mein neues Zuhause.

Das eigentliche „Wohnzimmer“ der Wohnung ist der Balkon auf der Rueckseite des Hauses. Auf dessen Fläche wurde von uns die adolokratische Republik „Booze Country“ ausgerufen, um sich nicht an die unsinnigen Gesetze, die hierzulande gelten, halten zu muessen. Selbstverständlich mit eigener Verfassung, eigener Hymne und eigenem Wappen.

„Wir“ sind ausser mir uebrigens

Didi

Didi

Christoph

Christoph

Robert (phantom-mode)

Robert (phantom-mode)

Jurgis

Jurgis

sowie die non-permanent residents von Booze Country:

Julia

Julia

Jan

Jan

Rob

Rob

Emrah

Emrah