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20
Feb
08

Wieder in Deutschland & Beim US-Konsulat

Dienstag morgen hieß es Abschied nehmen von Mareike und Indien. Mit einer Stunde Verspätung hob der Flieger um 5 Uhr Richtung Dubai ab. Dort angekommen hatte ich aufgrund der Verspätung leider keine Zeit mehr meiner übrigen Dhirams im DutyFree-Shop los zu werden und musste direkt schon den Flieger Richtung Frankfurt boarden. Das Bordprogramm bei Emirates lässt ja so gut wie keine Wünsche offen und ich konnte zwischen rund 200 aktuellen Filmen auswählen. Ich entschied mich für Ratatouille (sehr geil), Hot Rod (auch sehr geil), The Bourne Ultimatum (WOW!, aber nicht so gut wie der erste), Dodgeball (naja, reden wir nicht drüber), Elizabeth – The Golden Age (Ganz grosses Kino) und Simpsons – The Movie (schon mal gesehn, aber trotzdem lustig). Das hört sich jetzt an, als wär ich rund 15 Stunden geflogen, aber die Filme werden für die Fluggesellschaften etwas gekürzt, daher passte das in zwei Flüge.

Um 14h kam ich dann im kalten aber SAUBEREN Frankfurt an.

Da ich am nächsten Morgen meinen Termin im US-Konsulat in Frankfurt hatte übernachtete ich bei Verwandten im nahegelegenen Eschborn. Morgens um etwa halb 8 stand ich dann in der Kälte vorm Konsulat in einer schon ordentlich langen Schlange. Zunächst musste ich mich bei der Reception anmelden wo ich einen Zettel mit einer Nummer bekam. Damit stellte ich mich dann in der zweiten Schlange (immer noch draußen) für den Sicherheits-Check (wie im Flughafen) an. Anschließend konnte ich dann ins Hauptgebäude, eine große Halle mit vielen Stühlen für die Wartenden und den Schaltern an der Seite. Das einzige was mir noch fehlte war ein Passfoto für die Visumsunterlagen, was man aber vor Ort in einem Foto-Automat machen lassen konnte. Als das Foto fertig war wurde auch schon meine Nummer aufgerufen. Am Schalter musste ich dann alle meine Unterlagen samt Reisepass abgeben und alle 10 Fingerabdrücke scannen lassen. Da die Unterlagen wohl vollständig waren konnte ich mich erstmal wieder hinsetzen. Rund 10 Minuten später wurde ich dann wieder aufgerufen um einem anderen Schlater ein paar Fragen zu beantworten. Was ich in den USA machen würde, was ich studiert hätte, wie lange ich bleiben würde, wann ich abfliegen würde und wie ich finanziell in den USA versorgt wäre. Nachdem ich alles beantwortet hatte wurde mir dann auch schon mitgeteilt, dass dies alles wäre und ich den Pass mit Visum in den nächsten Tagen zugeschickt bekomme. Das will ich auch hoffen, sonst geht der bereits gebuchte Flug am 1. März nämlich ohne mich.

31
Jan
08

Fort Cochin

Der Flug zurück nach Bangalore ging um halb 10 abends, so hatten wir noch den ganzen Tag Zeit, die Gassen und Höfe von Fort Cochin zu erkunden. Fort Cochin ist eigentlich keine eigene Stadt, sondern ein Stadtteil von Ernakulam (1,4 Mio) der auf einer vorgelagerten Halbinsel etwas abgetrennt vom Treiben der Großstadt liegt.

Sobald wir dort angekommen waren, merkten wir, dass hier alles ein wenig anders, andern ist als in den anderen indischen Städten, die wir bisher auf der Reise besucht haben. Die Straßen sind enger, aber sauberer. Es ist weniger Verkehr, man hört kaum ein Auto oder eine Rikscha hupen, wie es sonst immer der Fall ist. Eigentlich erinnert Fort Cochin mehr an eine kleine Hafenstadt am Mittelmeer. Entlang des „Strands“ fangen Fischer in den jahrhundertealten chinesischen Fischernetzen alle Art von Fischen, die dann ein paar Meter weiter direkt verkauft werden. Auf die Aufforderung eines Fischers haben wir es uns nicht nehmen lassen selber mal die beeindruckenden Fangkonstruktionen zu bedienen. Fische haben wir aber leider keine gefangen.

In Kochin steht die älteste von Europäern errichtete Kirche Indiens, die St Francis Church. Dort lag Vasco da Gama, der in Fort Cochin starb, 14 Jahre lang begraben, bevor sein Leichnam nach Portugal überführt wurde. Besonders beeindruckend war die Kirche nicht, aber es tat gut, ein paar Minuten auf den Kirchenbänken zu sitzen um der Hitze zu entfliehen. Die Basilica Santa Cruz war da schon deutlich imposanter, auch wenn die Heiligen-Statuen hier (wie eigentlich überall in Indien) total überzogen und kitschig gestaltet sind.

Gegen 18 Uhr nahmen wir eine Rikscha zurück zu unserem Homestay um das Gepäck abzuholen und ein Taxi zum Flughafen zu nehmen. Die Verabschiedung von unserer Gastmutter Beena fiel sehr herzlich aus und wir versprachen, sie weiter zu empfehlen.

Diesmal gab es am Bangalore Airport glücklicherweise keine Probleme mit dem Gepäck und eine Rikscha-Fahrt später waren wir wieder daheim.

22
Jan
08

Fotos

Bevor ich’s vergesse: Fotos von Dubai und dem ersten Tag in Bangalore gibts in meinem Webalbum: http://picasaweb.google.com/philipp.wolber

18
Jan
08

Angekommen

Bin gut in Bangalore gelandet. Nach kleinen Problemen mit dem Gepaeck (zuerst mal nicht aufzufinden, nach 2 Stunden aber doch wieder aufgetaucht) konnte ich Mareike endlich in die Arme schliessen und war endlich in Indien angekommen.

04
Nov
07

Flüge ins Morgenland

Seitdem ich gestern die Tickets für die Flüge nach Indien und zurück gebucht habe, stehen die Daten für den Besuch bei Mareike also fest:

Hinflug: 16. – 18. Januar (mit obligatorischem Stopover in Dubai), Rückflug: 19. Februar

Pläne für die vier Wochen gibt’s genug: Kerala, Goa, Cape of India, Wüste in Rajasthan, Himalaya, Nationalparks, … Tja, ist ein großes Land, gibt’s viel zu sehen. Ich freu mich drauf.

28
Sep
07

Leaving on a jetplane…

Komme grad vom Frankfurter Flughafen zurück, wo ich mich von Mareike vor ihrem Abflug Richtung Indien (via Dubai) noch einmal richtig verabschieden konnte. War gar nicht so schwer, wie wir beide befürchtet hatten. Sie ist voller Vorfreude auf die nun bevorstehende Zeit und ich freue mich von Herzen mit ihr.

Laut Wikipedia bin ich dann ich jetzt wohl Strohwitwer:

Strohwitwer (entsprechend dem englischen Grasswidower, Grasswidow: „Graswitwe“), ist ein „Witwer auf Zeit“, also ein zeitweilig von der Frau verlassener Ehegatte bzw. Lebenspartner. Typischerweise tritt so eine Situation bei Reisen ein, die nicht gemeinsam unternommen werden. Die Bezeichnung gilt allerdings ausschließlich als gerechtfertigt, wenn zu erwarten ist, dass der Lebenspartner wieder in den gemeinsamen Alltag zurückkehren wird.

Das will ich ja wohl meinen !

(…) Strohwitwen gibt es vermutlich ebenso häufig, die männliche Form tritt jedoch öfter auf, da sie das Klischee des im Haushalt unbeholfenen Mannes bedient.

Tzzz. Da kann ich ja nur müde lächeln. Ich und unbeholfen. Johann Laafer nimmt bei mir Kochunterricht!!!

Um zurück zum Thema zu kommen: Mareike, ich wünsche Dir alles, alles Gute für deine Zeit in Bangalore!

Wenn ihr wissen wollt, was Mareike so in Indien erlebt, dann besucht ihren Blog unter mareikes.wordpress.com