Autor Archive für philipphd

31
Aug
09

about religion…

Think of it like a movie. The Torah is the first one, and the New Testament is the sequel. Then the Qu’ran comes out, and it retcons the last one like it never happened. There’s still Jesus, but he’s not the main character anymore, and the messiah hasn’t shown up yet.

Jews like the first movie but ignored the sequels, Christians think you need to watch the first two, but the third movie doesn’t count, Moslems think the third one was the best, and Mormons liked the second one so much they started writing fanfiction that doesn’t fit with ANY of the series canon.

The internet never fails to amaze me.

10
Aug
09

Einfache, klare Lösungen…

Wir haben starke Grundrechte in unserem Grundgesetz verankert, aber die hindern uns einfache, klare Lösungen zu finden. – Angelika Krüger-Leißner, filmpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion

Wenn wir gegen das Grundgesetz verstossen, weil wir Pädophilen unmöglich machen kinderpornografische Bilder aus dem Internet herunterzuladen, dann nehme ich das in Kauf. – Thomas Edmund Jurk, SPD-Landesvorsitzender Sachsen

Scheint so als haette sich die SPD damit abgefunden, bei der Wahl unter 20% zu kommen. Tja…

24
Jul
09

update …nach 9 Monaten

Hey, da isser wieder!!!

Ja, hab mich an einem langweiligen Freitag Abend mal wieder dran erinnert, dass ich ja nen Blog habe, der leider meiner Faulheit zum Opfer gefallen ist und in den Tiefen des WWW vor sich hin vegetiert und seine Leser (ist da noch jemand?) langweilt. Haette mein Blog rechtzeitig eine Patientenverfuegung aufgesetzt, waere er laengst von  WordPress abgeschaltet worden. Stattdessen liegt er hier im Wachkoma und gaukelt den Leuten vor ich waer noch in Princeton.

Dem ist natuerlich nicht so. Seit Anfang Dezember bin ich wieder in Deutschland und seit Februar arbeite ich bei Siemens in Forchheim (tiefes Frankenland).

Mareike und ich haben unterdessen eine schoene Wohnung in Erlangen (sie arbeitet ja schon seit Herbst letzten Jahres bei Siemens) und wir geben uns redlich Muehe so richtig schoen spiessig zu werden.

Jetzt wuerd ich aber doch mal gern wissen warum der Blog immer noch so im Schnitt 10 Klicks pro Tag bekommt? Wer liest das hier denn noch?

19
Okt
08

Ja, ich lebe noch…

Puh, soviel zu tun. Seit Monaten hab ich keine freie Minute mehr um mal was fuer meinen Blog zu schreiben.

Ist natuerlich totaler Schwachsinn, war einfach nur zu faul. Jetzt hab ich mich aber mal gestern hingesetzt und hab aus den Fotos von den vielen Tagestrips nach New York ein kleines Video zusammengestellt. Watch and be amazed:

08
Jul
08

Independence Day in Boston

Von den langen Wochenenden gibts hier leider nicht viele, also muessen die wenigen gut genutzt sein. In Princeton bleiben oder mal Abends nach New York fahren kam fuer uns also nicht in Frage. Die eigentliche Ueberlegung war, nach Montreal zu fahren, aber am amerikanischsten aller Feiertage nach Kanada zu entfliehen ging ja so gar nicht (sry, Rob, wir holens nach!). Also packten wir uns in zwei Autos und machten uns am Donnerstagnachmittag auf den Weg nach Boston. Nach etwa 6 Stunden ueber Interstates, Turnpikes und durch das Nadeloehr George-Washington-Bridge in New York waren wir endlich in der Stadt der Tea Party angekommen.

Am naechsten Morgen gings (erstmal in den naechsten Starbucks wohin auch sonst und dann) in das alte Stadtzentrum von Boston, Beacon Hill. Weit und breit keins der typisch amerikanischen Holzhaeuser gesehen, alles rotbraune Ziegelbauten wie in einer alten englischen Stadt.

Beacon Hill

Beacon Hill

Am fruehen Nachmittag machten wir uns auf den Weg zur Esplanade, einem Park am Ufer des Charles River um von dort aus das Feuerwerk am Abend zu verfolgen. Wurde auch allerhoechste Zeit, denn Platz auf einer der vielen Wiesen gab es kaum noch, und das war rund 5 Stunden bevor das Feuerwerk beginnen sollte.

MIT im Sonnenuntergang

MIT im Sonnenuntergang

Bis zu Beginn des Konzerts um 8:30 hatten sich rund eine halbe Million Menschen in dem Park eingefunden. Ein ganz wichtiger Programmpunkt noch: Die Nationalhymne The Star Spangled Banner. Insenieren koennen sich die Amerikaner ja, und so donnerten punktgenau zu den letzen Toenen „…and the home of the brave!“ zwei Kampfjets im Tiefflug ueber den Park. Wow, 100% Gaensehautfeeling.

Flyover

Flyover

Gegen 10:30 kam es dann endlich zum Hoehepunkt. In der Mitte des Charles River lag ein Frrachtschiff von dem nun aus ein Feuerwerk abgeschossen wurde, dass ich so noch nicht erlebt habe. Beim Finale der fast 30 minuetigen Choreographie mussste man schon aufpassen, dass man von den Druckwellen der Explosionen nicht aus dem Gleichgewicht kam.

Happy 4th of July!

Happy 4th of July!

Anschliessend ging es noch auf dem Weg zum Hotel fuer ein paar Bierchen (Feuerwerk macht trockenen Hals) in ein Pub.

Am Samstag besichtigten wir dann den Campus des M.I.T. und der Harvard University. Joaaarrrr, ganz nett aber nichts ueberwaeltigendes. M.I.T. sieht aehnich aus wie das Neuenheimer Feld in Heidelberg und Harvard ist quasi wie Princeton, aber mit roten statt grauen Steinen und nicht ganz so schoener Architektur. Aber immerhin kamen wir (und besonders Mathias) endlich zu den obligatorischen Boston Creme Donuts.

Endlich!

Endlich!

Statue von John Harvard

Statue von John Harvard

Am Sonntag teilte sich die Gruppe nach einem spaeten Fruehstuck auf und unser Wagen machten sich auf den Weg ins zwei Stunden entfernte Cape Cod um ein paar sonnige Stunden am Strand zu geniessen. Baden war allerdings wieder nicht drin, der Atlantik ist hier einfach arschkalt! Nach einem kleinen Dinner im „Lobster Shanty“ in der Abendsonne von Massachusetts gings ueber Rhode Island, Conneticut, New York und New Jersey wieder ins beschaulich Princeton.

Die alten Maenner und das Meer

Die alten Maenner und das Meer

Nebel am Strand, wo gibts denn sowas?

Nebel am Strand, wo gibts denn sowas?

Seafood in Massachusetts - ein perfekter Abschluss!

Seafood in Massachusetts - ein perfekter Abschluss!

Link zum Webalbum

08
Jul
08

Boozed! – Die Party

Nur rund eine Woche nachdem ich in die Spring Street eingezogen bin, gabs auch schon die erste absolute Pflichtveranstaltung: Boozed!, die Party aus folgendem Anlass:

  • Gründung unseres Zwergstaates Booze Country
  • Release von und Videoshoot zu unserer eigenen Nationalhymne „Dim That Shit!“
  • Verabschiedung von Robert, der sich aber kurz vor der Party dann doch noch entschied ein paar Monate laenger zu bleiben

Die Planung als „generalstabsmaessig“ zu bezeichnen wäre noch stark untertrieben. Eigene Flyer, eigene T-Shirts, eigene Sticker, ein DJ, Beamer, eine mobile Cocktailbar, … In der letzten Woche vor der Party wurden fast jeden Abend Meetings (sprich BBQ) abgehalten.

Das Boozed Country - Wappen

Das Boozed Country - Wappen

Da wir fuer die Mengen an Getraenken, die wir besorgt hatten locker noch zwei Kuehlschraenke haetten kaufen muessen wurde die Badewanne kurzerhand umfunktioniert und mit kaltem Wasser, Bierflaschen und ca. 60 Kilo Eis befuellt (ein goettlicher Anblick). Wie sich herausstellte lagen wir mit unserer optimistischen Schaetzung von rund 80 Gaesten ziemlich gut und so waren wir zeitweise schon kurz davor die Eingangstuer zu verriegeln weil es einfach zu voll war. Vor allem Booze Country selber, unser Balkon machte uns einige Sorgen, da er anstatt der eigentlich angedachten 20 Personen die meiste Zeit das Doppelte tragen musste. Seit der Party weist er eine leichte Neigung auf, da er im Laufe der Nacht auf der einen Seite um etwa 5 Zentimeter abgesackt ist.

Boozed!-Crew

Boozed!-Crew

Ab 2 Uhr morgens uebernahmen Rob und ich die Rolle der Tuersteher und achteten drauf, dass die Leute nicht komplett komatoes auf der Strasse rumlagen, da dass mit hoechster Wahrscheinlichkeit die Cops auf den Plan und das Ende der Party bedeutet haette. Ach ja, die Cops… Da wir von Anfang wussten dass es laut wird gingen wir davon aus , dass sie etwa um halb 2 das erste Mal bei uns auftauchen und uns verwarnen und irgendwann zwischen 3 und 4 dann wiederkommen um den Stecker zu ziehen, weil es kein Stueck leiser geworden ist. So weit also der Plan. An mangelnder Ruhestoerung hat es definitiv nicht gelegen, jedenfalls fuhr eine Streife ab Mitternacht etwa alle 20 Minuten langsam am Haus vorbei (wobei Rob und ich uns jedesmal sicher waren: ‘OK, that’s it!’, machte aber keinerlei Anstalten anzuhalten und dem Treiben ein Ende zu setzen. So verliessen dann gegen halb 7, zwei Stunden nach Sonnenaufgang die letzten Gaeste das Haus (oder was davon uebrig war) und ich musste nur noch das AuPair aus meinem Bett schmeissen (sry Silvia, aber ich war echt kaputt und das Bett zu klein fuer zwei, ausserdem hast du vorher schon zwei Stunden drin geschlafen) so dass ich endlich schlafen konnte.

And now… The Incredible „Dim That Shit!“ -Partyvideo:

08
Jul
08

Das Haus mit der roten Tür

…steht mitten in Princeton, nur rund 50 Meter vom Uni-Campus entfernt und ist seit Anfang Juni mein neues Zuhause.

Das eigentliche „Wohnzimmer“ der Wohnung ist der Balkon auf der Rueckseite des Hauses. Auf dessen Fläche wurde von uns die adolokratische Republik „Booze Country“ ausgerufen, um sich nicht an die unsinnigen Gesetze, die hierzulande gelten, halten zu muessen. Selbstverständlich mit eigener Verfassung, eigener Hymne und eigenem Wappen.

„Wir“ sind ausser mir uebrigens

Didi

Didi

Christoph

Christoph

Robert (phantom-mode)

Robert (phantom-mode)

Jurgis

Jurgis

sowie die non-permanent residents von Booze Country:

Julia

Julia

Jan

Jan

Rob

Rob

Emrah

Emrah

08
Jun
08

Hot town, summer in the city

Ueberblick uebers Wochenende:

Bin Samstag morgen 5:30am aufgestanden um beim Princeton 10K mitzulaufen. Dort angekommen wurde mir mitgeteilt, dass der Lauf abgesagt werden musste, da einzelne Strassen nicht gesperrt werden konnten. Mit viel Ueberwindung konnte ich der Versuchung wiederstehen mich wieder ins Bett zu legen, also liess ich die Laufklamotten direkt an und lief meine eigenen Princeton 10K. Nach getaner Arbeit konnte ich die Lage meiner neuen Wohnung geradezu klischeehaft ausnutzen um komplett verschwitzt bei Starbucks um die Ecke nen Kaffee zu holen und mich mit Zeitung und Kaffee auf ne Bank an der Nassau Street zu setzen. Spaeter gings dann mit dem Rest der WG zu Julia und Rob und ihrem Fernseher mit 800 Kanaelen um Schweiz gegen Tschechien zu gucken.

Draussen hatte die Temperatur unterdessen 37°C ereicht, das Schlimme waren aber die rund 75% Luftfeuchte. Also gings nach dem Spiel aus dem AC-gekuehlten Keller ins AC-gekuehlte Auto und an die Wind-gekuehlte Jersey Shore. Alle Warnungen missachtend wollten wir naiven Europäer natuerlich auch direkt mal Schwimmen gehen. Geht gar nicht. No way! Das Wasser war so kalt, dass es echt physisch weh tat, nur mit den Fuessen drin zu stehen. Mit einem mustergueltigen BBQ auf unserem Balkon wurde der Tag (jedoch nicht die Hitze) gebuehrend beendet. Christoph und ich schliefen dann auch anschliesend auf dem Balkon, da die Temperatur in unseren Zimmern auch nachts noch jenseits der 40°C lag.

Heute morgen dann deftiges Katerfruehstueck mit Bacon-Cheese-Omelette und Kaffee. Anschliessend wieder zu den anderen ins Hideout um die Sonntags-Spiele zu gucken (Kommentar: SCHLAAAAAND!!!!). Den restlichen Nachmittag sassen wir dann wieder im Spring Street Wohnzimmer und fragten uns warum die laufende Klimaanlage so gar nichts brachte. Warum ich mir am Abend dann was Kuehles beim Eisladen zwei Strassen weiter holte anstatt das Eis aus unserem Tiefkuehlfach zu nehmen? Ganz einfach: Because I can! Ist doch klar, wenn man schon so downtwon wohnt, muss man die entsprechenden Vorteile doch auch ausnutzen.

Morgen gehts eindlich wieder ins kuehle Siemens-Büro. Die Temperaturen ueber 37°C sollen noch bis Donnerstag anhalten.

04
Jun
08

rejected!

Keinen Startplatz beim New York Marathon bekommen. Dann muss es wohl der in Philadelphia ein paar Wochen später werden.

03
Jun
08

delegate-countdown

Noch 10…

Noch 9…

Noch 8…

Noch 7…

Noch 6…

Noch 5…

Noch 4…

Noch 3…

Noch 2….

Noch 1…

Obama for President!