Waren am Samstag mit rund 35 Siemen-Interns nach Pennsylvania zum Paintball spielen. Um 7:30 gings vom SCR Parkplatz aus los ins rund 2 Stunden entfernte Pocono Valley zum Skirmish Paintball Areal. Nachdem alle mit Camo-Suit, Facemask und „Marker“ (so nennt sich die Paintball Gun) ausgestattet waren und wir in zwei Teams aufgeteilt waren flogen einem auch schon die kleinen Kugel um die Ohren.

Basti und ich in voller Montur. War mir bisher gar nicht bewusst, dass ich Schal und Mütze in Tarnfarben besitze.
Mit Overall über Hose und T-Shirt und geschützt mit Maske, Mütze, Schal und Handschuhen kam man bei rund 27°C ganz schön ins Schwitzen. Das Spielen an sich war klasse und nach ein paar Minuten hatte man das mit dem Schiessen auch einigermassen raus. Das man ab und an mal selber ne Kugel abbekommt liess sich natürlich nicht vermeiden, war aber weniger schmerzhaft als erwartet. Zugegeben, manche hats etwas schlimmer erwischt als mich und werden auch die nächsten Tage noch mit blauen/lilanen/grünen Flecken gesegnet sein. Ich musste mir ja schon einige Kommentare anhören, dass ich als Ex-Zivi das jetzt quasi nachholen müsse, aber durch den Dreck robben und hinter den nächsten Baum hechten um Deckung zu suchen hatte schon seinen Reiz. Da man wusste, dass (so gut wie) nix passieren kann, hatte es was von Computerspielen, nur mit besserer Grafik, dichterer Atmosphäre und einem spitzenmässigen Feedback. OK, die Teamkoordination klappt bei Counterstrike um Längen besser.
Gegen halb 6 gings dann ziemlich müde und verschwitzt wieder heim Richtung Princeton. War auf jeden Fall sehr lustig, wenn auch nicht ganz billig (70 $), ist aber nichts, was ich jetzt jedes Wochenende bräuchte.
Bilder von Matthias findet ihr hier. Julia, die sich als Kriegsberichterstatterin versuchte, hat auch einige spektakuläre Fotos gemacht, die man in Tim’s Webalbum findet.
Nachtrag: Und so sieht das aus, wenn bei Skirmish mal richtig volles Haus ist.