Wenn ich in Plainsboro einkaufen gehe, lande ich meist beim Superfresh. Ein Supermarkt der bei uns wohl am ehesten mit Edeka – nur groesser – zu vergleichen waere. Im Gegensatz zum ansaessigen Walmrt kriegt man Nahrung hier auch teilweise in ihrer natuerliche Form, also auch schon mal richtiges Obst. Ist kein Witz, bei Walmart gibt es kein frisches Gemuese oder Obst.
Nachdem man auf dem riesigen Parkplatz geparkt hat und den Motor ausgemacht hat – was hier keine Selbstverständlichkeit ist – schnappt man sich einen der oversized Einkaufswagen und legt los. Ist man koerperlich nicht in der Lage den Einkauf im Gehen zu schaffen (also zu fett oder zu faul, was ja oft miteinander einher geht) kann man sich auch einen der motorisierten Einkaufswagen nehmen.
Eigentlich ist es in einem amerikanischen Supermarkt nicht besonders anders als in einem deutschen. Aber es sind die kleinen Unterschiede. Man merkt schnell: In Amerika ist alles groesser. Eier im 30er Karton, Milch im Gallonen-Kanister und Waschmittel in der 5 Liter-Flasche.
Aber auch auf Artikel aus der Heimat muss man nicht ganz verzichten. Im „internationalen Gang“ findet man im deutschen Regal Spaetzle (da geht einem als ehemaliger Schwabe auf Zeit natürlich das Herz auf), Streuselkuchen und Ritter Sport. Das Sauerkraut scheint sich unterdessen schon so weit rumgesprochen zu haben, dass man es im normlaen Kühlregal findet.
In New Jersey scheint es einen relativ hohen Anteil italienischer Einwanderer zu geben, was man nicht zuletzt an dem 13 (in Worten: dreizehn) Meter langen Pastregal bemerkt.
An der Kasse wird dann, wenn man Glueck hat, alles in Tueten gepackt. Auch die Gallone Milch mit Tragegriff wird nochmal in eine Extra-Tüte gepackt. Zum Auto muss man die Sachen dann aber selber tragen, also auch nicht mehr so wie früher einmal.





