17
Feb
08

Gokarna

In Goa und Kerala hatten wir ja schon ein paar schöne Strände gesehn, aber Gokarna stellte all dies locker in den Schatten. Am ersten Abend landeten wir mit der Rikscha am Om-Beach. Der Name kommt daher, dass der Strand wie das indische „Om“-Schriftzeichen geformt ist. Dort bezogen wir im Namaste-Cafe mal wieder eine der aus Varkala bereits bekannten Bambushütten. In der ersten Nacht erlebte ich dann auch den ersten Regen in Indien. Es war kein Monsun, aber es reichte, damit es durch das Bambusdach durchregnete.

Den nächsten Tag verbrachten wir am Strand zwischen gaffenden Indern (so langsam nervts echt), Hunden und Kühen. Trotzdem war es mal wieder sehr schön im weichen Sand zu liegen und die Sonne zu genießen. Den Tag darauf nahmen wir morgens eines der kleinen Fischerboote, was uns an den benachbarten Paradise-Beach brachte. Dieser Strand trägt seinen Namen zurecht. Da man ihn nur vom Meer aus erreichen kann, ist hier so gut wie überhaupt nix los, und aufgrund ihrer mangelnden See-Tauglichkeit laufen einem hier auch keine Kühe übers Strandtuch. Da die Sonne einem hier schon wirklich ordentlich auf den Pelz brannte und ich meine hart erarbeitet Bräune nicht am letzten Strandtag an einen Sonnenbrand verlieren wollte, verbrachten wir den größten Teil der Zeit im Palmengarten des Om Shanti-Cafes.

Am späten Nachmittag nahmen wir wieder das Boot zum Om-Beach wo wir unsere bereits ausgecheckten Sachen zusammenpackten und uns auf den Weg in Richtung Busbahnhof machten. Für den Abend hatten wir den Sleeper-Bus nach Bangalore gebucht. Diesmal hatten wir Glück und erwischten ein zielmlich neues Modell, bei dem auch die Federung noch einigermaßen in Takt war, so dass wir zumindest ein paar Stunden Schlaf bekommen hatten, als wir morgens wieder in Bangalore ankamen.


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