14
Feb
08

Arambol

Nachdem wir uns in Hampi sämtliche Segnungen hinduistischer Gottheiten abgeholte hatten ging es mit dem Sleeper (Bus mit Schlafkabinen) Richtung Goa’s Strände. Eigentlich sollte der Bus bis nach Mapusa fahren, von wo es nur noch wenige Kilometer bis nach Arambol gewesen wären, aber als wir in Panjim ankamen hieß es plötzlich Endstation. Scheiß Inder, schon wieder haben sie uns verarscht. Allerdings fanden wir einen Kleinbus mit dem wir relativ günstig bis nach Arambol kamen. Da es Mareike an diesem Tag nicht so gut ging, hat sie erstmal in einer Bar am Strand gefrühstückt während ich die einzelnen Unterkunftsmöglichkeiten in Augenschein nahm. Am Ende haben wir uns für das “La Muella” entschieden, ein von drei Israelis geführtes, süßes, kleines Gästehaus.

Arambol ist sowas wie das Altersheim für die Hippies, die in den 60ern nach Goa kamen. Entsprechend ist es hier etwas ruhiger, was heißt, dass nicht (wie anderswo in Goa) jeden Abend  Raveparites am Strand stattfinden. Insgesamt blieben wir drei Tage in Arambol. Am zweiten Tag besuchten wir den berühmten Flohmarkt in Anjuna, der zu dieser Zeit allerdings schon nur noch halb so groß war, wie zur Hauptsaison im Dezember und Januar. Die restliche Zeit verbrachten wir an einem wunderschönen Strand, wo man nur rund 50 Meter vom Meer entfernt in einem kleinen Süßwassersee schwimmen konnte, der von einer unterirdischen Quelle gespeist wird (Fotos folgen). Dort habe ich es dann auch mal geschafft mit ein paar Indern Kricket zu spielen. Die Regeln habe ich zwar immer noch lange nicht gerafft, aber es weist wohl schon ein paar Parallelen zu Baseball auf. Naja, mein Sport ist es nicht.

In Arambol ist es uns dann auch zum ersten Mal passiert, dass wir am Strand angesprochen wurden, ob wir Mariuana kaufen wollten, was wir dankend ablehnten.


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