09
Feb
08

Hampi - Stadt der Tempel

Seit gestern Abend sind wir wieder unterwegs. Mit dem Nachtbus ging es ueber mehr oder weniger befestigte Strassen nach Hampi. Die ersten zwei Stunden der Fahrt fuehrten noch ueber den National Highway, dass heisst man konnte schlafen. Danach war es jedoch vorbei mit der Herrlichkeit. Ein Schlagloch folgte dem naechsten und an Schlaf war nicht mehr zu denken. So kamen wir um 5:30h am Busbahnhof in Hospet an. Von da ging es dann noch mit der Rikscha die 13km bis nach Hampi. Obwohl dort noch so gut wie niemand auf den Beinen war, fanden wir nach etwa 20 Minuten eine passende Unterkunft.

Mareike, die auch noch gesundheitlich ein wenig angeschlagen war legte sich erstmal ins Bett waehrend ich mich auf den Weg durch Hampis Gassen machte (der Ort besteht echt nur aus einer Handvoll verwinkelter, schmaler Gaesschen). Nachdem Mareike wieder fit war und wir uns Fruehstueck in der “German Bakery” besorgt hatten liehen wir uns zwei Roller und begannen die Tempel-Tour. Diese (insgesamt ueber 500, davon 50 mit dem Status Unesco-Weltkulturerbe) liegen in einem Radius von rund 15km um Hampi verstreut und konnen nur mit Rikscha, Fahrrad oder eben Roller erkundet werden.

Obwohl ich vorher nur einmal wenige Minuten auf einer Vespa gesessen hatte, stellte sich die Fahrerei als problemlos dar, zumal auf den Strassen rund um Hampi so gut wie nix los ist.

Hoehepunkt des Tages: Eine persoenliche Segnung vom Tempel-Elefanten Lakshmi: Man reicht dem Elefanten eine 1Rs-Muenze, welche sie mit dem Ruessel aufnimmt und brav ihrem Pfleger reicht. Anschliessend wird der Segen per Ruessel-Auflegen auf den Kopf erteilt (ja, ja, Bilder folgen). Reicht man Lakshmi jedoch Kokosnuesse oder Bananen, so landen diese nicht in der Tasche des Pflegers, sondern in ihrem Maul.

Nachtrag: Bevor wir das Internet-Cafe betraten, von dem aus ich schreibe, ging in ganz Hampi das Licht aus. Stromausfall, in Bangalore war das im Schnitt 3 Mal pro Tag der Fall. Das Internet-Cafe jedoch hatte weiter Strom. Jetzt weiss ich auch wieso: Hinter mir stehen rund 20 Autobatterien in Reihe geschaltet. *g*


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